Was kostet eine massgeschneiderte Software in der Schweiz?
CHF 120'000. So viel kostet es im Schnitt, eine massgeschneiderte Business-Software in der Schweiz entwickeln zu lassen. Für die meisten KMU ist das keine Investition — das ist ein Albtraum. Aber warum ist Software so teuer? Und gibt es einen Weg, der nicht gleich das halbe Jahresbudget verschlingt?
Wir haben mit dutzenden Schweizer Unternehmerinnen und Unternehmern gesprochen. Die Frage, die uns am häufigsten gestellt wird: "Was würde es kosten, eine Software für unsere Branche bauen zu lassen?" Hier ist die ehrliche Antwort.
Die harte Wahrheit: Was Software in der Schweiz kostet
Fangen wir mit den nackten Zahlen an. In der Schweiz liegen die Stundensätze für professionelle Softwareentwicklung zwischen CHF 150 und CHF 250. Das ist kein Wucher — das sind die realen Kosten für qualifizierte Entwicklerinnen und Entwickler in einem Hochlohnland. Ein mittelgrosses Projekt braucht typischerweise 500 bis 1'500 Arbeitsstunden. Rechnen Sie selbst.
Hier eine realistische Übersicht, was verschiedene Projekttypen kosten:
Internes Tool oder Dashboard (z.B. Rapporterfassung, Arbeitszeittracking): CHF 30'000 – 60'000
Business-Web-App (z.B. Kundenverwaltung, Projektmanagement mit Schnittstellen): CHF 60'000 – 120'000
Branchen-ERP (z.B. Gesamtlösung für Garagenbetriebe oder Treuhandbüros): CHF 120'000 – 250'000
Mobile App (iOS & Android) mit Backend: CHF 60'000 – 150'000
Das sind keine Fantasiezahlen. Fragen Sie drei Schweizer Softwarefirmen an — Sie werden in diesem Rahmen landen.
Die versteckten Kosten, über die niemand spricht
Der Kaufpreis ist nur die Spitze des Eisbergs. Was viele vergessen: Software ist kein Möbelstück, das man einmal kauft und dann 20 Jahre nutzt. Software lebt — und lebende Dinge brauchen Pflege.
Hosting und Infrastruktur: CHF 200 – 800 pro Monat, je nach Komplexität. Wer Schweizer Hosting will (und das sollten Sie), zahlt etwas mehr als bei Amazon Web Services in Irland.
Wartung und Updates: Rechnen Sie mit 15–20% der Entwicklungskosten pro Jahr. Bei einer CHF 100'000-Software sind das CHF 15'000 – 20'000 jährlich. Sicherheitsupdates, Bugfixes, Anpassungen an neue Betriebssysteme — das hört nie auf.
Support: Wenn etwas nicht funktioniert, brauchen Sie jemanden, der sich meldet. Professioneller Support kostet CHF 1'000 – 3'000 pro Monat, je nach SLA.
Weiterentwicklung: Ihre Branche verändert sich. Neue Vorschriften, neue Kundenbedürfnisse, neue Workflows. Software, die nicht mitwächst, ist in drei Jahren veraltet.
Addieren Sie alles zusammen: Eine CHF-100'000-Software kostet Sie über fünf Jahre nicht CHF 100'000 — sondern eher CHF 200'000 bis 250'000. Das ist die Realität, die Ihnen kein Anbieter im ersten Gespräch erzählt.
Warum Software trotzdem die beste Investition ist
Bevor Sie jetzt denken "Dann bleibe ich halt bei Excel" — warten Sie kurz. Denn die Kosten von keiner Software sind oft höher als die von guter Software.
Ein Handwerksbetrieb mit 8 Mitarbeitenden, der Rapporte noch auf Papier führt, verliert pro Woche geschätzt 3–5 Stunden an administrativem Aufwand — das sind bei einem Stundensatz von CHF 85 rund CHF 1'500 pro Monat. Eine Treuhandkanzlei, die Mandantendaten in fünf verschiedenen Systemen pflegt, braucht doppelt so lange für Jahresabschlüsse wie eine mit integrierter Lösung.
Die Rechnung ist einfach: Wenn Software Ihnen pro Monat CHF 2'000 an Effizienz spart, hat sich eine Investition von CHF 100'000 in vier Jahren amortisiert. Und danach sparen Sie weiter.
Das Problem ist nicht, dass Software zu teuer ist. Das Problem ist, dass ein einzelnes KMU die gesamten Kosten alleine tragen muss.
Die Alternative: Kosten teilen, Software behalten
Stellen Sie sich vor, 20 Garagenbetriebe brauchen dieselbe Software für Werkstattplanung und digitale Rapporte. Statt dass einer allein CHF 120'000 zahlt, teilen sich alle die Entwicklungskosten über ein Monatsabo. Plötzlich kostet professionelle Branchensoftware nicht mehr CHF 120'000 vorab — sondern CHF 490 pro Monat. Inklusive Hosting, Updates, Support und Weiterentwicklung.
Das ist keine Theorie. Genau so funktioniert softwarekollektiv.ch. Unternehmen aus derselben Branche schliessen sich zusammen und finanzieren ihre Software gemeinsam — über ein planbares Monatsabo statt einer einmaligen Grossinvestition.
Die Vorteile auf einen Blick:
Keine Vorabinvestition — Sie zahlen erst, wenn die Software steht
Alles inklusive — Hosting in der Schweiz, Updates, Wartung, Support
Branchenspezifisch — gebaut für Ihre täglichen Workflows, nicht für "alle"
Je mehr mitmachen, desto günstiger — das Kollektiv senkt den Preis für alle
100% Schweiz — Entwicklung, Hosting und Daten bleiben in der Schweiz
Konkret: Was kostet Software im Kollektiv-Modell?
Hier der direkte Vergleich — damit Sie sehen, was das Kollektiv-Modell für Ihr Budget bedeutet:
Internes Tool: Traditionell CHF 40'000+ einmalig → Kollektiv ab CHF 190/Monat
Mobile App: Traditionell CHF 60'000+ einmalig → Kollektiv ab CHF 290/Monat
Business Web-App: Traditionell CHF 80'000+ einmalig → Kollektiv ab CHF 390/Monat
Branchen-ERP: Traditionell CHF 120'000+ einmalig → Kollektiv ab CHF 490/Monat
Und das Wichtigste: Im Abo sind Hosting, Wartung, Updates und Support bereits enthalten. Keine versteckten Kosten, keine bösen Überraschungen nach zwei Jahren.
Fazit: Software muss nicht teuer sein — nur klug finanziert
Ja, professionelle Software kostet Geld. Aber das grösste Hindernis für Schweizer KMU war nie die Technik — es war das Finanzierungsmodell. Warum sollte ein einzelner Betrieb für etwas bezahlen, das eine ganze Branche braucht?
Auf softwarekollektiv.ch können Sie heute eine Idee einreichen oder bestehende Projekte unterstützen. Kostenlos und unverbindlich. Sie zahlen erst, wenn genug Unternehmen dabei sind und die Entwicklung tatsächlich startet.
Welche Software fehlt in Ihrer Branche? Und was wäre sie Ihnen pro Monat wert?